Das verlängerte Wochenende vom 1 bis zum 3. Oktober machte es möglich, die Radtour in diesem Jahr auf drei Tage zu verlängern. Zwischen Hin- und Rückfahrt nach Karlsruhe gab es eine Tagesetappe zum Kniebis bis zur ASCT-Hütte und wieder zurück. Auf der Hinfahrt wurde wie schon im Jahr davor ein kleiner Umweg über das Albtal gewählt.

In Bad Herrenalb gab es dann vor dem ersten Anstieg die Möglichkeit, in den Transporter umzusteigen. So hoch hinaus wie im letzten Jahr ging es auf dem Zwischenanstieg jedoch nicht. Zunächst ging es die Alb weiter entlang bis zur Plotzsägmühle und von dort aus weiter zur Rißwasenhütte. Das sollte bis Gernsbach dann auch der höchste Punkt bleiben. Nach der Abfahrt ins Murgtal ging es dann dann auch wieder Bergauf bis Kaffeepause im Schloss Eberstein, wo noch einmal eine Umstiegsmöglichkeit in den Transporter bestand. Von nun an ging es dann wieder auf Waldwegen weiter zur Roten Lache und zum Badener Sattel. Es folgte wieder eine Abfahrt zum Herrenwieser See entlang des Verlaufs der Herrenwieser Seeloipe, wo wir eine kleine Pause einlegten. Bis nach Sand ging es noch einmal etwas Bergab, dann folgte die Radtour bis Unterstmatt dem parallel zur B500 verlaufenden Waldweg über Hundseck. Von dort aus nahm dann jeder seinen Lieblingsweg bis zur Hütte - die einen auf der Asphaltstraße, die anderen auf dem Waldweg zum Ochsenstall, wo ein Oktoberfest für Unterhaltung sorgte.

 

Am Sonntag stand dann einen Rundtour zum Otto-Hahn Haus des ASCT am Kniebis auf dem Programm. Obwohl der Höhenunterschied zwischen den beiden Hütte nicht sonderlich groß ist, lassen die Anstiege zwischendrin die sportliche Herausforderung nicht zu klein werden. Der Weg zum Kniebis folgt im großen und ganzen dem Verlauf des Westwegs. Über Mummelsee, Seibelseckle und Darmstädter Hütte ging es zunächst zum Wildsee (mit kleiner Pause) und weiter zum Ruhestein. Dort schmeckte der Kuchen sehr gut, was einen Teil der Gruppe zum bleiben veranlasste. Der Rest fuhr weiter über den "1000m-Weg" zum Schliffkopf und weiter über die Alexanderschanze zum Kniebis.